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Internet-Verbindung
    Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu grundlegenden Einstellungen bei Internetverbindungen, sowie Lösungen für mögliche Probleme mit der Verbindung.
Verbindungsprobleme mit Modems beheben
    Verbindungsprobleme können verschiedene Ursachen haben:

    schlechte Telefonverbindung
    Gebührenimpuls der Telekom
    falsch konfiguriertes Modem
    schlechte Kabelverbindung von PC zu Modem
    elektromagnetische Einstrahlung von anderen Geräten
    schlechte Verarbeitung des Modems
    Windows95 - TCP/IP Stack


    Qualität der Telefonleitung

    Diese kann man überprüfen, indem der Lautsprecher des Modems nach erfolgtem Connect aktiviert bleibt. Beginnt das Modem wiederholt mit der Verhandlung der Verbindungsparameter (dies hört sich so an, wie zur Zeit des Verbindungsaufbaus), liegt zumeist ein Leitungsproblem vor. Weiterhin haben einige Modems eine LED, welche die Qualität der Verbindung wiedergibt (Signal Quality (SQ) ).

    Die von der Telekom durchgeführte Umstellung alter, analoger Leitungen auf digitalen Betrieb, verbessert die Leitungsqualität derart, dass es häufig zur Übersteuerung des Signals kommt. Dies lässt sich leider nicht durch Hören heraus finden. Das Problem lässt sich durch die Anpassung des Transmit-Levels beheben. Aus diesem Grund wurde am ISDN-/Modemzugang eine Anpassung des Übertragungspegels von -13db auf -14db vorgenommen.

    Für Modems mit Rockwell Chipsätzen (z.B. ELSA) lohnt sich der Versuch, den Wert des Registers S91 zu erhöhen (der Default-Wert ist häufig 10 oder 13, eine Änderung auf 15 (-15db) bis 18 liegt im sinnvollen Bereich). Bei anderen Chipsätzen kann eventuell entsprechend vorgegangen werden.


    Gebührenimpuls der Telekom

    Zur Überwachung der Telefonkosten ist es möglich, einen Gebührenimpuls durch die Telekom für die Telefonleitung zu erhalten. Dieses Signal wird periodisch mit einer Frequenz von 16 kHz übertragen, und kann Ihr Modem erheblich beeinträchtigen und letztlich zu Verbindungsabbrüchen führen.

    Um diese Problem zu umgehen, gibt es im Handel erhältliche Filter, die das Signal nach der Auswertung herausfiltern. (Eine Anleitung zur Verschaltung dieses Filters können Sie der Mai 1998-Ausgabe der Zeitschrift c't entnehmen).


    Qualität der Verbindungskabel

    Schlechte, nicht ordnungsgemäß abgeschirmte Verbindungskabel zwischen Modem und PC sind eine weitere Fehlerquelle. Die durch andere Geräte verursachten Störungen können direkt einstrahlen und so die Daten verfälschen. Dies führt zu einer erneuten Übertragung der Daten und damit zu einer erheblichen Verlangsamung. Aus diesem Grund spielt die Position des Modems bei externen Geräten eine wichtige Rolle. Steht das Modem direkt neben dem Monitor, ist mit starken Störungen zu rechnen. Besser ist es, das Modem möglichst weit entfernt von allen mit Hochspannnung betriebenen Geräten aufzustellen.


    Modemqualität und Bauart

    Bei vielen heute verkauften Modems sind die elektronischen Bausteine unterdimensioniert ausgelegt. Vor allem Spannungsregler, die an ihrer Belastungsgrenze betrieben werden, sind hier zu nennen. Da moderne Elektronikbausteine interne Sicherungsschaltungen haben, die bei thermischer Überlastung den Baustein abschalten, um größeren Schaden zu vermeiden, kann dies auch eine mögliche Ursache für Verbindungsabbrüche sein. Nach dem Abkühlen ist der Baustein wieder voll funktionsfähig, so dass ein solcher Fehler schwer zu lokalisieren ist. Achten Sie deshalb darauf, dass eine Überhitzung des Modems vermieden wird.


    Windows95 als zusätzliche Fehlerquelle

    Der im Dial-Up (DUN oder DFÜ)-Networking implementierte TCP/IP-Stack stellt bei manchen Installationen nach einer gewissen Zeit (ca. 5min) die Arbeit selbsttätig ein und kappt die Verbindung. Sofern Sie Windows95 nutzen und regelmäßig Verbindungsabbrüche feststellen, kann es hilfreich sein, das komplette DUN-Paket zu deinstallieren und anschließend erneut einzurichten. Weiterhin ist es sinnvoll, das Update für das Windows95 Netzwerk zu installieren (Achtung: nicht bei Windows 95B Revisionen installieren!!!).

Verbindungsprobleme sind auch eine Frage der technischen Unterstützung
    Nur einer von tausenden von Kunden zu sein, ist nicht immer von Vorteil. Vor allem dann, wenn mal was nicht so funktioniert, wie es soll und technische Unterstützung und Support benötigt werden...

    Auf jeden Fall ein guter Grund, über einen Wechsel zu factsoft nachzudenken.

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